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Open vs closed

Ich war nicht am The Spirit of Bern und habe auch die Livetweets dazu nur am Rande verfolgt. Eines der vertweeteten Bilder ist mir allerdings aufgefallen

  

vor allen da ich am Wochenende zuvor im Freundeskreis genau diese Diskussion über open vs closed geführt hatte. Insbesondere ging es darum, dass Postings auf Facebook, Instagram, Google+ und Twitter (und im noch viel ausgeprägteren Masse solche in von aussen überhaupt nicht zugänglichen/verlinkbaren Umgebungen wie WhatsApp, Snapchat etc) eben alles andere als frei zugänglich sind. Zumindest eine Registrierung auf der entsprechenden Plattform ist meist zwingende Voraussetzung (von Twitter mal abgesehen) und auch dann sind die Sichtbarkeitseinstellungen oft ein Hindernis (wer überlegt sich schon bei jedem Facebook-Post explizit, ob er den Post jetzt nur Freunden oder der ganzen Welt sichtbar machen will). Und über Suchmaschinen lassen sich solche Beiträge (sowie Kommentare darauf generell) dann definitiv nicht mehr finden. 

Interessanterweise war ich in der Diskussion mit diesem Standpunkt ziemlich alleine. Dies mag teilweise an der relativen Technik-Ferne der Gesprächspartner gelegen haben, teilweise aber wohl auch am fehlenden Problembewusstsein bzgl „Closed Spaces“. Eher irritierend, dass dies dann aber einzelne in der Runde nicht davon abhielt, handkehrum über die Datenkracke Facebook zu klagen…

Ich bin mir jedenfalls am Überlegen, das Blog wieder intensiver (haha) zu nutzen als auch schon. Wobei die erste Herausforderung darin liegen dürfte, neue Workflows zu finden welche das ganze nicht gerade unerträglich kompliziert machen. Interessanterweise unterstützen ja fast alle Apps etc (halb)automatische Postings nach Facebook, Twitter etc., mit der Anbindung an offenere Platformen sieht es oft deutlich düsterer aus. Hmm.